SmartMMI Projektergebnisse im Video zusammengefasst

Das Video zeigt die Projektidee, aktuelle Projektergebnisse sowie die prototypische Umsetzungen dieser Ergebnisse im Bahnsimulator. Derzeit stehen folgende Services zur Anwendungen bereit:

  • die Anzeige der aktuellen Position, der nächsten Haltestellen und welche Anschlüsse erreicht werden,
  • die Routenberechnung über die Kartenansicht oder über den Liniennetzplan,
  • das Übertragen des persönlichen Reiseplans von der SmartMMI-App der Fahrgäste auf das SmartWindow und die Mitnahme einer auf dem SmartWindow erstellten Verbindung.

Zur Zeit entwickeln wir Augmented Reality Anwendungen. Durch halbtransparente Displays besteht die Möglichkeit während der Vorbeifahrt Informationen zu umliegenden Sehenswürdigkeiten, wie der Pyramide auf dem Marktplatz und dem Karlsruher Schloss anzuzeigen. So lassen sich aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen, sowie Angebote im Einzelhandel darstellen. Aber sehen Sie doch einfach selbst…

SmartMMI auf virtueller IT-TRANS 2020 aus- & vorgestellt

Das Forschungsprojekt SmartMMI „Modell- und Kontextbasierte Mobilitätsinformationen auf Smart Public Displays und Mobilgeräten im Öffentlichen Verkehr“ wurde im Rahmen eines runden Tisches am 3. Dezember 2020 auf der virtuellen Fachausstellung IT-TRANS 2020 präsentiert. Neben der Projektpräsentation und der Präsentation durchgeführter Nutzerstudien und deren Ergebnisse fand eine lebhafte Diskussion wie semitransparente Displayscheiben dazu eingesetzt werden können, den lokalen Einzelhandel zu stärken. Die international Fachausstellung und Konferenz fand zwischen dem 1. und 3. Dezember zum ersten mal im Online-Format statt. Alle die nicht live dabei sein konnten, unterhalb die Präsentation als Video zum nachschauen.

SmartMMI beim Auftakt für das Baden-Württemberg Institut für Nachhaltige Mobilität (BWIM)

Die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft eröffnete am 27. Oktober mit einer Auftaktveranstaltung gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Verkehrsminister Winfried Hermann das landesweit einzigartige Baden-Württemberg Institut für Nachhaltige Mobilität (BWIM). Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir einfach besser unterwegs!“ soll es künftig einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität und damit zum Klimaschutz im Land leisten. Im Rahmen der Auftaktveranstaltungen wurde der SmartMMI-Demonstrator sowie Konzepte aus dem laufenden Projekt vorgestellt.

(Foto: TOBIAS SCHWERDT) Wissenschaftsministerin Theresia Bauer im Mobilitäts-Speed-Dating mit Sarina Pfründer, Bürgermeisterin von Sulzfeld

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SmartMMI mit vier wissenschaftlichen Beiträgen auf der HCII 2020

SmartMMI stellt 4 (vier) wissenschaftlichen Arbeiten auf der virtuellen internationalen Konferenz Human Computer Interaction International (HCII) 2020 vor. Die HCI ist eine der größten Konferenzen im Bereich der Mensch-Maschine-Interaktion. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die diesjährige Konferenz nicht wie geplant zwischen 19 und 24 Juli in Kopenhagen, sondern zum ersten mal in Ihrer Geschichte komplett online statt. Die vier wissenschaftlichen Beiträge spiegeln gleichzeitig die aktuellen Forschungsschwerpunkte im Projekt SmartMMI wieder.

Die Bewertung der Mobilität der Menschen ist entscheidend für das Verständnis des Verkehrs, der Verkehrssicherheit und der Auswirkungen der Verkehrsplanung. In dieser Arbeit stellen wir unseren „Werkzeugkasten“ für die Analyse und Bewertung von Aspekten der verschiedenen Mobilitätsformen vor. Einige dieser Werkzeuge unterstützen die Beteiligung der Verkehrsteilnehmer an der Analyse. Die Werkzeuge können entweder für die Durchführung von Analysen zu Planungszwecken oder für die Evaluation von umgesetzten Maßnahmen eingesetzt werden. Unser Ziel ist es, das Verständnis der Mobilität in all ihren Facetten zu verbessern und letztlich den Benutzerkomfort, die Sicherheit und die allgemeine Benutzerakzeptanz in der städtischen Mobilität zu erhöhen.

Um adaptive Fahrgastinformationssysteme realisieren zu können, wurden Kontextfaktoren, die für Fahrgäste im ÖV relevant sind, systematisch erhoben. Diese Kontextfaktoren wurden in einem Kontextmodell modelliert, das in dieser Arbeit vorgestellt wird. Ein auf den öffentlichen Verkehr ausgerichteter Kontext Lifecycle vereint Kontextdaten aus verschiedenen Quellen und ermöglicht die Klassifikation der Situation eines Fahrgastes im ÖV für Anpassungen der Fahrgastinformation.

Nutzerstudien zur Evaluation von öffentlichen Verkehrssysteme sind oft schwierig einzurichten. Feldtests liefern zwar wichtige Einblicke in die reale Nutzbarkeit von ÖPNV-Systemen, sind aber auch komplex und teuer. Besonders in frühen Entwicklungsstadien von ÖPNV-bezogenen Systemen sind Feldtests nicht geeignet. Die Nutzbarkeit von ÖPNV-Systemen hängt jedoch oft von „realen“ Kontextfaktoren ab, die sich in laborgestützten Benutzerstudien nur schwer reproduzieren lassen. Der in dieser Arbeit vorgestellte Ansatz beschreibt die Entwicklung und den Einsatz eines Mockup eines Straßenbahn- oder Zugabteils, das flexibel eingesetzt werden kann, um in Benutzerstudien ein ÖPNV-Erlebnis zu schaffen. In diesem Beitrag beschreiben wir unsere Erfahrungen und wiederkehrenden Herausforderungen bei Benutzerstudien im öffentlichen Verkehr, das Design und den Aufbau unseres Mockups und geben einen Einblick in seine Anwendung in den von uns durchgeführten Studien und die daraus gezogenen Lehren.

Eine adaptive Fahrgastinformation für ein verbessertes Mobilitätserlebnis könnte der nächste Schritt zu einem intelligenten öffentlichen Verkehr sein. Im Forschungsprojekt SmartMMI haben wir einen Multi-Device Evaluierungsansatz für adaptive Fahrgastinformationssysteme mobiler Public Displays entwickelt. Ein adaptives Fahrgastinformationssystem muss den Kontext des Fahrgastes kennen. Um diese Anforderung zu erfüllen, verwenden wir die persönlichen Geräte der Fahrgäste wie Smartphones oder Smart Watches als Kontextquellen. In dieser Arbeit beschreiben wir unseren Ansatz einer Evaluierung eines Multi-Device Fahrgastinformationssystems, mit Fokus auf Datensicherheit und Privacy-Awareness. Wir stellen drei verschiedene Methoden von Pseudonymen vor, die verwendet wurden, um die persönlichen Informationen auf den privaten Geräten der Passagiere mit den auf dem Public Displays angezeigten Informationen visuell zu verknüpfen. Darüber hinaus berichten wir über unsere Evaluierungsergebnisse aus einer Benutzerstudie, in der die Akzeptanz und Verständlichkeit der verwendeten visuellen Pseudonyme bewertet wurde.

SmartMMI @mFUND-Fachaustausch zu Fahrgastdaten und -informationen

(Foto: Annette Hillebrand, WIK)

Am 12. März fand der „mFUND-Fachaustausch: Fahrgastdaten und information“ in der DB mindbox in Berlin statt. Unter dem Titel “SmartMMI – Fahrgastinformation PLUS im öffentlichen Verkehr” stellte die Hochschule Karlsruhe den Teilnehmern der mFUND Begleitforschung das Projektvorhaben sowie den aktuellen Projektfortschritt von SmartMMI vor. Gemeinsam diskutierten die Teilnehmer des Fachaustauschs Herausforderungen und Best Practise Beispiele zur Datenakquise und dem Datenschutz im ÖV. Der Austausch vernetzt mFUND-Projekte ähnlicher Themenstellungen und unterschiedlicher Projektstände, dadurch profitieren die einzelnen Forschungsprojekte von gegenseitigen Erfahrungen.

SmartMMI vom BMVI ausgewählt für die mFUND Videoreihe 2019/2020

Das smartes Stadtbahnfenster der Zukunft!

Ein smartes Stadbahnfenster, an dem sich Fahrgäste informieren können, wo sie umsteigen können, ob auf ihrem Weg alle planmäßig läuft oder eine Störung vorliegt. Unser vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) geförderte Projekt SmartMMI wurde vom ausgewählt für die mFUND Videoreihe zur Förderung 2018/2019.

Nutzerstudie zur Usability am SmartWindow verwendeter icons

Am Donnerstag, den 16. Januar 2020, fand im IUMS-Labor eine Nutzerstudie zur Usability der am SmartWindow verwendeten Icons statt. Ziel war es das Verständnis und die Usabillity (Benutzerfreundlichkeit) unserer aktuellen Interaktions- und Visualisierungskonzepte im Hinblick auf die Verwendung der Icons am SmartWindow sowie auf dem Smartphone herauszufinden. Dabei kam bei dieser Studie die Evaluationsmethode „Card-Sorting“ aus dem user experience design zum Einsatz.

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Präsentation des SmartMMI-Labor-Prototypen

(Foto: Joachim Lembach)

Die Delegation der National Taipei University of Technology (Taipei Tech) bestehend aus 22 Studierenden, vier Professoren und zwei Assistentinnen besuchte am 3. und 4. Juli 2019 ihre Partnerhochschule die Hochschule Karlsruhe. Ziel des Besuchs war der Austausch über aktuelle Forschungsaktivitäten beider Hochschulen sowie die Formulierung gemeinsamer Schwerpunkte für die zukünftige Zusammenarbeit.

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